das elegante WASHLET RX – eine neue Erfindung von TOTO

Perfekte Hygiene, elegantes Design

Höchste Ansprüche an Hygiene erfüllt das elegante WASHLET RX. Dusch-WCs von TOTO, bei denen die Düse oberhalb der Keramik integriert ist, bleiben stets sauber wie am ersten Tag.

Bei der Neuentwicklung des eleganten WASHLETs RX ist TOTO seiner Produktphilosophie treu geblieben: Hygiene steht an erster Stelle. Das WASHLET RX wird auf die passende WC-Keramik (WC RP) aufgesetzt und verschmilzt mit dieser harmonisch zu einer Einheit. Auch bei diesem Modell wird die Düse – sowie die gesamte Technik – in den Deckel oberhalb der Keramik integriert. Diese Trennung von WASHLET und WC-Keramik gewährleistet höchste Hygiene.

Mit einer Expertise von fast 40 Jahren Erfahrung hat das japanische Unternehmen TOTO die Entwicklung seiner Sanitärprodukte immer weiterentwickelt. Sie wurden perfektioniert und zunehmend in Europa bekannt gemacht, speziell das WASHLET, so die Bezeichnung für Dusch-WCs, die von TOTO produziert werden. Technische Neuerungen gehen bei TOTO stets einher mit der Entwicklung einer entsprechenden Designsprache, die das Stilgefühl und den Geschmack der unterschiedlichsten Märkte trifft. Hygiene und Komfort haben dabei höchste Priorität.

Internationale Dusch-WC Norm für verschiedene Produktphilosophien bis 2020

Bis zum Ende des Jahrzehnts will ein internationales Gremium Standards zur Beurteilung von Dusch-WCs erarbeiten und in einer IEC-Norm festschreiben. Von europäischer Seite aus sitzt neben Herstellern auch die Hochschule Esslingen als neutraler Vertreter in dieser Arbeitsgruppe. Die Hochschule hat umfangreiche Erfahrungen mit Tests von Dusch-WCs, die unterschiedlichen Produkt-Philosophien gerecht werden müssen. Neben den elektrischen Varianten gibt es auch ein rein hydraulisches WC, das sein warmes Wasser aus dem Hausnetz bezieht.

Das menschliche Hinterteil ist individuell und entzieht sich jeglicher Normung. Auch die unverdaulichen Ausscheidungen sind stark unterschiedlich und Normengremien gehen beispielsweise auch davon aus, dass ein Nordamerikaner wesentlich größere Häufchen produziert als ein Mitteleuropäer. Die unterschiedliche Beschaffenheit der Haut und die unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten der Nutzer überall in der Welt tun ein Übriges. All das gilt es zu berücksichtigen, wenn eine IEC-Norm für Dusch-WCs entwickelt werden soll, denn sie soll ja überall gelten. IEC steht für die „International Electrotechnical Commission”, deren Normen sich bezüglich ihrer Relevanz in etwa mit den DIN ISO-Standards vergleichen lassen, allerdings gelten sie für elektrotechnische Produkte.

Bei der Entwicklung ihrer Dusch-WCs gehen die Hersteller je nach Region sehr unterschiedlich vor: Während im wasserreichen Mitteleuropa mit Wasser zur Reinigung des Hinterteils nicht geknausert und mit komfortablen Wassergüssen gearbeitet wird, sind besonders asiatische Dusch-WCs häufig ausgesprochene Wassersparer. Beide Entwicklungsansätze müssen hygienisch, ergonomisch und funktionell umgesetzt werden und die Norm soll für die Beurteilung der sogenannten „Spray Performance“ unabhängig von der Produktphilosophie sinnvolle Maßstäbe liefern.

Die unterschiedlichen Technologien sollen nun in die Norm einfließen, mit der sich derzeit ein international besetztes Gremium beschäftigt. Dieses besteht aus rund 50 Vertretern der Industrie, schwerpunktmäßig aus Europa, China und vor allem Japan, sowie dem Institut für Versorgungstechnik (IVT) der Hochschule Esslingen als neutrale Partei, vertreten durch den Institutsleiter Prof. Dr. -Ing. Hans Messerschmid. Die Norm soll Kriterien für den Vergleich und die Beurteilung der Funktionen aufstellen und vor allem Prüfvorschriften festlegen, mit denen sich reproduzierbare Ergebnisse für die Reinigungsleistung im Labor ermitteln lassen. Insbesondere für den letzten Part hat sich die Hochschule Esslingen in den letzten Jahren eine umfassende Expertise erarbeitet. Professor Messerschmid: „Reinigungsleistung und Hygiene sind die zentralen Eckpunkte der Norm – ob mit viel oder mit wenig Wasser. “ Damit träfe die Norm, wie Befragungen nahe legen, auch bezüglich der Nutzererwartungen ins Schwarze.

Mit der systematischen Untersuchung von WC-Technik beschäftigt sich das IVT in Esslingen bereits seit Jahren. Zunächst hatten Messerschmid und seine Mitarbeiter im Labor Prüfstände entwickelt, um die Funktion von spülrandlosen WCs zu untersuchen. Später wurden im Institut auch Dusch-WCs zum Gegenstand von Laboruntersuchungen. Insbesondere für die Bestimmung der Reinigungsleistung und die Prüfung der Selbstreinigung hat die Hochschule spezielle Verfahren entwickelt, die diese zentralen Funktionen der Dusch-WCs reproduzierbar dokumentieren können.

Fäkalienersatzstoffe aus dem Supermarkt

Wie wird nun im Einzelnen getestet, ob ein Dusch-WC wunschgemäß funktioniert? Das zentrale Element des ersten Versuchsaufbaus zur Bestimmung der Reinigungsleistung sind verschiedene Typen von Plexiglasplatten mit siebähnlichen Strukturen oder einer Kavität, also einer Aushöhlung, die an der Oberkante der Keramik des Dusch-WCs platziert werden. Die Löcher werden für die Versuche mit Senf und die Kavität mit der wesentlich zäheren Miso-Paste gefüllt. Nach dem Duschvorgang wird die Zahl der Löcher ermittelt, die freigespült wurden – oder die Zeit, in der die Kavität gesäubert wurde. Variiert wird bei den Versuchen die Intensität des Wasserstrahls – also maximale und minimale Stärke. Ist ein pulsierender Strahl oder ein Softstrahl am Dusch-WCs wählbar, so werden die Versuche auch mit diesen Einstellungen wiederholt. Messerschmid: „Hier macht es schon einen deutlichen Unterschied, ob mit wenig Wasser gesprüht oder mit hohem Wasserdurchsatz gespült wird. Während die Wassersparer in der Regel mehr Zeit benötigen und spezielle Sprühtechnologien einsetzen, geht es bei größeren Wassermengen schneller zur Sache.“

Ein anderer Test bestimmt entscheidende Hygienequalitäten des Produkts: Die Selbstreinigungsfunktion für den Duschstab, die das WC vor und nach jeder Nutzung selbsttätig ausführt. Die ausfahrbare Düse kann bei unbedarften WC-Benutzern in Kontakt mit Urin oder Exkrementen kommen – und muss deshalb automatisch gereinigt werden. Um diese Funktion zu überprüfen, kommt ein wasserlöslicher Filzstift zum Einsatz, mit dem auf dem Duschstab Linien aufgebracht werden. Für den Versuch wird das Umspülen des Duscharms 3-malig für fünf Sekunden gestartet. Eventuell verbleibende Markierungen sind dann Anhaltspunkte für eine nicht vollständige Reinigung.

Weitere Versuche erfolgen unter anderem zu den Themen Wassertemperaturen am Düsenausgang, Wassermengen, Stromverbräuche, Temperaturverteilungen bei WC-Sitz-Heizungen oder zu Trockenleistungen des Fön-Gebläses.

Hersteller haben sehr unterschiedliche Philosophien

Bei der Beurteilung der Dusch-WCs ist zu berücksichtigen, dass es unterschiedliche Produktphilosophien gibt, die sich je nach Region stark unterscheiden, wie Professor Messerschmid ausführt: „Es geht nicht nur um die Wassermengen, die verwendet werden. Auch bei anderen Ausstattungsdetails liegen die Prioritäten unterschiedlich. In Japan werden Sitzheizung und Fön als Komfortmerkmale in der Regel viel höher bewertet als in Europa.“

Bild: Maro D’Italia Di600 – europäisches Produkt, aus Duroplast Material
zur Verfügung: https://tooaleta.de/maro-d-italia-di600-premiumklasse-dusch-wc.html

Die unterschiedlichen Herstellerphilosophien erschweren die Einigung des internationalen Komitees für die Normenentwicklung. Ein Ausweg bezüglich des Wasserverbrauchs könnten unterschiedliche Darstellungen der Messergebnisse sein. Für Mitteleuropa wäre bei Produktvergleichen die Reinigungsleistung in Absolutzahlen relevanter, da diese den Wasserverbrauch nicht berücksichtigt. In Ostasien hingegen könnten die Reinigungsleistungen auf den Wasserverbrauch normiert werden. Hier würde sich dann ein Ranking der Produkte unter dem Aspekt „Wasser sparen“ ergeben.

Für die Standardisierung der Versuchsbedingungen hätte sich, so Professor Messerschmid, im Ausschuss derzeit ein Ad-Hoc-Team aus mehreren Ländern zusammengefunden, das dieses Thema in verschiedenen Labors untersucht. Und schließlich möchte die Hochschule Esslingen auch noch die Expertise von Medizinern aus dem Bereich Proktologie einbringen, um Versuchsbedingungen möglichst realitätsnah zu gestalten. Zeithorizont für die Fertigstellung der Norm ist vor 2020.

Bleib Sauber – mit den Produkten von Duravit!

Erfrischend, sauber, wohltuend – die Duravit Produkte und Features rund um das WC stehen für eine neue komfortable Art des Wohlfühlens. Vor allem die SensoWash Dusch-WC-Sitze garantieren moderne Toilettenhygiene und gesteigerte Lebensqualität. Für das unvergleichliche „Wie-frisch-gewaschen Gefühl“ sind alle Merkmale rund um das WC wie Design, Funktion und hoher Bedienkomfort ideal aufeinander abgestimmt.

Für das optimale WC-Erlebnis bietet Duravit noch weitere nutzbringende Optionen. Die neuen Rimless WCs mit offenem und hygienischem Spülrand ermöglichen eine optimierte Spülleistung mit effizienterer Wasserführung. Dadurch wird die gesamte Innenfläche trotz kleiner Wassermassen dynamisch und kraftvoll bespült. Ein weiteres Plus an Hygiene: Die spezielle Beschichtung HygieneGlaze 2.0 ist dauerhaft in die Keramikoberfläche eingebrannt, dadurch wirkt sie schnell und effektiv.

Die passenden Accessoires rund um das WC finden Sie auch bei uns. Kontaktieren Sie uns einfach per Email, Chat oder Telefon.

 

 

Japanische Badkultur im LES NEIGES – Das Luxushotel setzt ganz auf TOTO

Das Hotel Les Neiges gehört zu einer Unternehmensgruppe, die für Know-how und Exzellenz, für unaufdringlichen, sinnlichen Luxus steht. Die Hotelgäste freuen sich auf eine umfassende Luxusausstattung und Dienstleistungen aufhöchstem Niveau. Die 42 Zimmer und Suiten sind ohne Ausnahme mit Dusch-WCs,den WASHLETs, von TOTO ausgestattet.

Das Hotel liegt am Fuß der beliebten Skipiste Bellecôte, nur wenige Schritte von Courchevel mit seinen Luxusboutiquen entfernt und bietet 42 Suiten sowie ein Penthouse. Die Gäste werden hier unter anderem mit einem Spa, einem Restaurant, einer Bar, einem Kinosaal sowie einem hochwertigen Skiraum inklusive Service und Premiumverkauf verwöhnt.

Ein Juwel am Fuß der Skipisten

Die 42 Zimmer und Suiten sind ohne Ausnahme mit WASHLETs von TOTO ausgestattet und zeugen von einem harmonischen Zusammenspiel zwischen Gediegenheit und Raffinesse. Für diesen spezifischen Interieurstil werden edle Stoffe wie Filz, Velours und Kaschmir verwendet, während zeitgemäß gestaltete Wände und Decken aus Lärchenholzan die Ästhetik alter Chalets erinnern.

Auf den obersten Stockwerken des Chalets befindet sich das Penthouse: ein 310 m² großes Privatappartement mit atemberaubendem Ausblick auf die Berge. Auch ein Dienstbotenservice ist inbegriffen, der den Gästen ein einzigartiges Erlebnis vermitteln soll – „die intime Atmosphäre eines Privatchalets wird mit dem unvergleichlichen Service perfekt unterstrichen“, so die Betreiber der Luxusherberge.

Sport- und Entspannungsangebote runden Luxusaufenthalt ab

Das Hotel verfügt zudem über einen großzügigen Skiraum inklusive Service und Verkauf,in dem sich Skifahrer auf 240 m² mit exklusiven Marken bestens aufgehoben fühlen. Von der täglichen Instandhaltung der Skiausrüstung bis hin zu maßgeschneiderten Schuhen wird hier Qualität und Sachkunde geboten. Im Hotel erwartet die Gäste pure Entspannungin einer Ruheinsel, die in natürliches Licht getaucht wie ein Wasserfall anmutet. Indem integrierten Schwimmbecken mit einer Wand aus Trockenmauerwerk und von der Natur inspirierter Dekoration lässt es sich hervorragend entspannen. Das SPA Diane Barrière Les Neiges verfügt neben Hammam, Sauna und Kaltwasserbad über sechs Behandlungsräume, eine exklusive Suite für zwei mit Hammam und Privatsauna sowie einen Aqua-Parcours, Outdoorwhirlpool und Infinity-Pool von 20m Länge.

Raffinesse und Exzellenz auch im Sanitärbereich

 

Bei den Sanitäranlagen setzt die Groupe Barrière konsequent auf den japanischen Marktführer TOTO, der für die Qualität seiner Keramik sowie für die elegante Ausführung seiner Badserien bekannt ist. In sämtlichen Zimmern und Suiten finden sich hochwertigste, mit innovativer Technik ausgestattete WASHLETs von TOTO. Diese WASHLETs stehen für die hochentwickelte, japanische Badkultur par excellence und sind mit zahlreichen Optionen ausgestattet:

• sie haben keinen Spülrand und sind daher problemlos und schnell zu reinigen

• zudem verfügen sie über eine kräftige Tornado Flush Spülung, die sowohl Sprühnebel als auch unhygienische Wasserspritzer verhindert

• sie bieten ein individuell einstellbares Stabdüsensystem zur Intimreinigung mit warmem Wasser

• einen auf Wunschtemperatur beheizbaren Toilettensitz

• eine Trocknungsfunktion mit warmer Luft sowie einen Deodorizer

• als luxuriöses Feature für noch mehr Komfort und Hygiene die Funktion ewater+: das WC-Becken wird nach der Spülung mit elektrolytisch aufbereitetem Wasser benetzt, das antibakterielle Eigenschaften besitzt. Und auch die Stabdüse wird anstatt mit normalem Wasser mit ewater+ vor und nach jeder Nutzung gereinigt.

• einen sensorgesteuerten Deckel und eine selbsttätige Spülung

Die WASHLETs von TOTO gelten aufgrund ihrer einzigartigen Kombination aus Design, hochwertiger Technologie und maximaler Hygiene als „state of the art“ im Luxushotelgewerbe.

Internationale Dusch-WC Norm für verschiedene Produktphilosophien bis 2020

Bis zum Ende des Jahrzehnts will ein internationales Gremium Standards zur Beurteilung von Dusch-WCs erarbeiten und in einer IEC-Norm festschreiben. Von europäischer Seite aus sitzt neben Herstellern auch die Hochschule Esslingen als neutraler Vertreter in dieser Arbeitsgruppe. Die Hochschule hat umfangreiche Erfahrungen mit Tests von Dusch-WCs, die unterschiedlichen Produkt-Philosophien gerecht werden müssen. Neben den elektrischen Varianten gibt es auch ein rein hydraulisches WC, das sein warmes Wasser aus dem Hausnetz bezieht.

Das menschliche Hinterteil ist individuell und entzieht sich jeglicher Normung. Auch die unverdaulichen Ausscheidungen sind stark unterschiedlich und Normengremien gehen beispielsweise auch davon aus, dass ein Nordamerikaner wesentlich größere Häufchen produziert als ein Mitteleuropäer. Die unterschiedliche Beschaffenheit der Haut und die unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten der Nutzer überall in der Welt tun ein Übriges. All das gilt es zu berücksichtigen, wenn eine IEC-Norm für Dusch-WCs entwickelt werden soll, denn sie soll ja überall gelten. IEC steht für die „International Electrotechnical Commission”, deren Normen sich bezüglich ihrer Relevanz in etwa mit den DIN ISO-Standards vergleichen lassen, allerdings gelten sie für elektrotechnische Produkte.

Bei der Entwicklung ihrer Dusch-WCs gehen die Hersteller je nach Region sehr unterschiedlich vor: Während im wasserreichen Mitteleuropa mit Wasser zur Reinigung des Hinterteils nicht geknausert und mit komfortablen Wassergüssen gearbeitet wird, sind besonders asiatische Dusch-WCs häufig ausgesprochene Wassersparer. Beide Entwicklungsansätze müssen hygienisch, ergonomisch und funktionell umgesetzt werden und die Norm soll für die Beurteilung der sogenannten „Spray Performance“ unabhängig von der Produktphilosophie sinnvolle Maßstäbe liefern.

Für Martin Krabbe, Entwicklungschef des münsterländer Haustechnikspezialisten TECE, ist dabei wichtig, dass die Norm auch quer gedachte Ansätze berücksichtigt. Sein stromloses TECEone konzentriert sich im Produktkonzept völlig auf Reinigungsleistung und Hygiene – verzichtet aber konsequent auf Elektronik und „Sekundärfeatures“, wie er sie nennt. Diese „Sekundärfeatures“, wie automatisch aufklappende Sitze, Sitzheizungen oder Trockenföns, hätten dem Produkt Dusch-WC „in der öffentlichen Meinung den Nimbus eines luxuriösen Zukunftsklos“ geschaffen. Dabei sei es auch möglich, ein preisgünstiges Dusch-WC mit verlässlicher Technik herzustellen, „das zudem der Nutzererwartung hinsichtlich der Lebensdauer konstruktiv entsprechen kann – wie beispielsweise die von uns eingesetzte Thermostatkartusche beweist.“

Die unterschiedlichen Technologien sollen nun in die Norm einfließen, mit der sich derzeit ein international besetztes Gremium beschäftigt. Dieses besteht aus rund 50 Vertretern der Industrie, schwerpunktmäßig aus Europa, China und vor allem Japan, sowie dem Institut für Versorgungstechnik (IVT) der Hochschule Esslingen als neutrale Partei, vertreten durch den Institutsleiter Prof. Dr. -Ing. Hans Messerschmid. Die Norm soll Kriterien für den Vergleich und die Beurteilung der Funktionen aufstellen und vor allem Prüfvorschriften festlegen, mit denen sich reproduzierbare Ergebnisse für die Reinigungsleistung im Labor ermitteln lassen. Insbesondere für den letzten Part hat sich die Hochschule Esslingen in den letzten Jahren eine umfassende Expertise erarbeitet. Professor Messerschmid: „Reinigungsleistung und Hygiene sind die zentralen Eckpunkte der Norm – ob mit viel oder mit wenig Wasser. “ Damit träfe die Norm, wie Befragungen nahe legen, auch bezüglich der Nutzererwartungen ins Schwarze.

Mit der systematischen Untersuchung von WC-Technik beschäftigt sich das IVT in Esslingen bereits seit Jahren. Zunächst hatten Messerschmid und seine Mitarbeiter im Labor Prüfstände entwickelt, um die Funktion von spülrandlosen WCs zu untersuchen. Später wurden im Institut auch Dusch-WCs zum Gegenstand von Laboruntersuchungen. Insbesondere für die Bestimmung der Reinigungsleistung und die Prüfung der Selbstreinigung hat die Hochschule spezielle Verfahren entwickelt, die diese zentralen Funktionen der Dusch-WCs reproduzierbar dokumentieren können.

Fäkalienersatzstoffe aus dem Supermarkt

Wie wird nun im Einzelnen getestet, ob ein Dusch-WC wunschgemäß funktioniert? Das zentrale Element des ersten Versuchsaufbaus zur Bestimmung der Reinigungsleistung sind verschiedene Typen von Plexiglasplatten mit siebähnlichen Strukturen oder einer Kavität, also einer Aushöhlung, die an der Oberkante der Keramik des Dusch-WCs platziert werden. Die Löcher werden für die Versuche mit Senf und die Kavität mit der wesentlich zäheren Miso-Paste gefüllt. Nach dem Duschvorgang wird die Zahl der Löcher ermittelt, die freigespült wurden – oder die Zeit, in der die Kavität gesäubert wurde. Variiert wird bei den Versuchen die Intensität des Wasserstrahls – also maximale und minimale Stärke. Ist ein pulsierender Strahl oder ein Softstrahl am Dusch-WCs wählbar, so werden die Versuche auch mit diesen Einstellungen wiederholt. Messerschmid: „Hier macht es schon einen deutlichen Unterschied, ob mit wenig Wasser gesprüht oder mit hohem Wasserdurchsatz gespült wird. Während die Wassersparer in der Regel mehr Zeit benötigen und spezielle Sprühtechnologien einsetzen, geht es bei größeren Wassermengen schneller zur Sache.“

Ein anderer Test bestimmt entscheidende Hygienequalitäten des Produkts: Die Selbstreinigungsfunktion für den Duschstab, die das WC vor und nach jeder Nutzung selbsttätig ausführt. Die ausfahrbare Düse kann bei unbedarften WC-Benutzern in Kontakt mit Urin oder Exkrementen kommen – und muss deshalb automatisch gereinigt werden. Um diese Funktion zu überprüfen, kommt ein wasserlöslicher Filzstift zum Einsatz, mit dem auf dem Duschstab Linien aufgebracht werden. Für den Versuch wird das Umspülen des Duscharms 3-malig für fünf Sekunden gestartet. Eventuell verbleibende Markierungen sind dann Anhaltspunkte für eine nicht vollständige Reinigung.

Weitere Versuche erfolgen unter anderem zu den Themen Wassertemperaturen am Düsenausgang, Wassermengen, Stromverbräuche, Temperaturverteilungen bei WC-Sitz-Heizungen oder zu Trockenleistungen des Fön-Gebläses.

Hersteller haben sehr unterschiedliche Philosophien

Bei der Beurteilung der Dusch-WCs ist zu berücksichtigen, dass es unterschiedliche Produktphilosophien gibt, die sich je nach Region stark unterscheiden, wie Professor Messerschmid ausführt: „Es geht nicht nur um die Wassermengen, die verwendet werden. Auch bei anderen Ausstattungsdetails liegen die Prioritäten unterschiedlich. In Japan werden Sitzheizung und Fön als Komfortmerkmale in der Regel viel höher bewertet als in Europa.“

Die unterschiedlichen Herstellerphilosophien erschweren die Einigung des internationalen Komitees für die Normenentwicklung. Ein Ausweg bezüglich des Wasserverbrauchs könnten unterschiedliche Darstellungen der Messergebnisse sein. Für Mitteleuropa wäre bei Produktvergleichen die Reinigungsleistung in Absolutzahlen relevanter, da diese den Wasserverbrauch nicht berücksichtigt. In Ostasien hingegen könnten die Reinigungsleistungen auf den Wasserverbrauch normiert werden. Hier würde sich dann ein Ranking der Produkte unter dem Aspekt „Wasser sparen“ ergeben.

Für die Standardisierung der Versuchsbedingungen hätte sich, so Professor Messerschmid, im Ausschuss derzeit ein Ad-Hoc-Team aus mehreren Ländern zusammengefunden, das dieses Thema in verschiedenen Labors untersucht. Und schließlich möchte die Hochschule Esslingen auch noch die Expertise von Medizinern aus dem Bereich Proktologie einbringen, um Versuchsbedingungen möglichst realitätsnah zu gestalten. Zeithorizont für die Fertigstellung der Norm ist vor 2020.